Hausordnung

Dies ist die zur Zeit gültige Fassung der Hausordnung unserer Schule, wie sie einstimmig von den im SGA (Schulgemeinschaftsausschuss) tätigen Lehrer-, Eltern- und Schülervertretern am 29. November 2001 mit Ergänzungen vom 5. November 2003, 17. Juni 2004 und 12. Jänner 2005 beschlossen worden ist.
Eine Kurzfassung der Hausordnung kann unter diesem LINK eingesehen werden.

Inhalt der Hausordnung:

Anwesenheit - Pausen - Verlassen der Schule - Unterrichtende - Garderoben - Haftung - Ersatzleistung - Mobiltelefone - Rauchen - Nachmittagsbetreuung - Raumwechsel - Wanderklassen - Parkplatz - Sportplatz und Rasenflächen - ANHANG 1: Vorgangsweise bei Verstößen - ANHANG 2: Erziehungsvereinbarungen - ANHANG 3: Disziplinarazusschuss - ANHANG 4: Verhaltenspyramide

HAUSORDNUNG

des BG und BRG 19 / Billrothstraße. 73

Die Hausordnung des BG u. BRG 19, Billrothstraße. 73, ergänzt die durch Verordnung des BMfUK festgesetzte Schulordnung (BGBl Nr. 373 vom 24. Juni 1974 in der Fassung BGBl Nr. 402/1989, 216/1995 und 221/1996) hinsichtlich der besonderen Gegebenheiten des Hauses. Schulordnung und Hausordnung bilden daher eine Einheit.

Wir wollen das Zusammenleben im schulischen Alltag für alle am Schulleben Beteiligten zufrieden stellend gestalten. Ein respektvoller und höflicher Umgang miteinander, sowohl zwischen Schüler/innen und Lehrer/innen als auch unter den Schüler/innen, ist uns ein besonderes Anliegen. Das  Zusammenleben erfordert gegenseitige Rücksichtnahme, korrektes Verhalten, Schonung der Einrichtung und Einhaltung der Schul- und Hausordnung, um den reibungslosen Ablauf des Schulalltags und gute zwischenmenschliche Beziehungen zu gewährleisten.

Zur Förderung der Unterrichtsarbeit gehören das termingerechte Erbringen der Hausübungen, die Vorbereitung auf die Unterrichtsstunden, die positive Mitarbeit und das Mitnehmen der notwendigen Unterrichtsmittel (SCHUG § 43). Versäumnisse sind den Lehrkräften zu Beginn der Unterrichtsstunde unter Angabe der Gründe mitzuteilen.

Anwesenheit

Das Schulhaus wird um 730 aufgesperrt, der Aufenthalt bis 745 ist nur im Eingangsbereich im Parterre möglich. Das Betreten der Garderoben und der Klassentrakte ist erst nach dem Läuten um 745 gestattet. Vor dem Nachmittagsunterricht darf das Schulhaus erst unmittelbar vor Unterrichtsbeginn  betreten werden. Die Schüler/innen sind zur größtmöglichen Schonung und Reinhaltung des Hauses verpflichtet. Der Aufenthalt im Hause und im Schulareal außerhalb der Unterrichtszeit ist nur im Rahmen der Nachmittagsbetreuung oder bei Veranstaltungen der Schulgemeinschaft, die von der Direktion genehmigt wurden, erlaubt.

Pünktlichkeit ist uns wichtig. Beim Läuten finden sich alle Schüler/innen in den Klassenräumen ein. Die Lehrsäle und die Gänge im Sonderraumtrakt dürfen erst nach dem Einläuten der Unterrichtsstunde und in Anwesenheit der Lehrkraft betreten werden.

Sollte fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn noch keine Lehrkraft in der Klasse sein, hat dies der Klassensprecher in der Administration oder im Sekretariat zu melden.

Wenn Schüler/innen an der verpflichtenden Teilnahme am Unterricht in den Pflichtgegenständen, Freigegenständen, unverbindlichen Übungen und  Schulveranstaltungen verhindert sind, muss der Klassenvorstand oder der Schulleiter ohne Aufschub mit der Angabe des Grundes der Verhinderung benachrichtigt werden. Nach Rückkehr in die Schule ist eine Rechtfertigung innerhalb von 3 Tagen vorzulegen. Für das Fernbleiben von der Schule gelten die Bestimmungen des SCHUG § 45.

Pausen

In Pausen, die mindestens 10 Minuten dauern, kann bei trockenem Wetter von den Schülerinnen und Schülern der Außenbereich hinter der Schule (Ausgang Pausenhalle Parterre) benützt werden. Dieser Bereich inkludiert den Hartplatz, den Basketballplatz und die angrenzende Wiese. Flächen, die sich an der Längsseite des A- bzw- B-Traktes des Schulgebäudes befinden, sind während der Pausen nicht zu nutzen. Folgt dem Läuten zur Pause ein zweites Läuten, so ist der Aufenthalt im Freien nicht gestattet. Im Schulgebäude und im Innenhof ist Fußballspielen verboten. Das Betreten der Sportanlagen ist nur mit geeigneten Schuhen gestattet. Die Lehrsäle und die Gänge im Sonderraumtrakt dürfen erst nach dem Einläuten der Unterrichtsstunde und in Anwesenheit der Lehrkraft betreten werden.

Schüler und Schülerinnen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr dürfen bei Schönwetter (Ermessen der Direktion) in der 15-Minuten-Pause das Schulgelände durch das dafür vorgesehene Tor Richtung Park / Hirschenberg verlassen und sich in dem Bereich vor dem Tor aufhalten. Das pünktliche Erscheinen im Unterricht ist unerlässlich. Der Platz ist in einem sauberen Zustand zu hinterlassen.

Verlassen der Schule

Während der Unterrichtszeit am Vormittag und Nachmittag einschließlich der Pausen (Ausnahme: Regelung für große Pausen) ist das Verlassen des Schulgebäudes nur mit (schriftlicher) Kenntnisnahme der Erziehungsberechtigten und nach Abmeldung beim/bei der unterrichtenden Klassenlehrer/in oder mit Genehmigung des Klassenvorstands / des Direktors gestattet.

Schüler/innen der Oberstufe dürfen (nicht eigenberechtigte Schüler/innen mit schriftlicher Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten) in einer ständigen Freistunde das Schulgelände verlassen.

Unterrichtende

Nach Beendigung des Unterrichts haben die Schüler/innen die Klassenräume und Garderoben in ordentlichem Zustand zu hinterlassen (grobe Verschmutzungen sind zu beseitigen) und unverzüglich den Heimweg über den Hauptausgang anzutreten. Der  Ausgang über den Sportplatz und den Turnsaalgang nach hinten zum kleinen Parkplatz ist nicht erlaubt.

Schüler/innen der 5. bis 8. Schulstufe dürfen zwischen Vormittags- und Nachmittagsunterricht im Schulgebäude anwesend sein, wenn sie gemäß §44 SCHUG durch Personen des Vereins ACT EFFECT beaufsichtigt werden.

Gemäß §2 Abs.6 Schulordnung dürfen sich Schüler/innen der 7. und 8. Schulstufe in besonderen Fällen (z.B. wenn die Beaufsichtigung durch Personen des Vereins ACT EFFECT nicht möglich ist; bei Nichtteilnahme am Religionsunterricht, wenn eine BEaufsichtigung nicht möglich ist, etc.) im A-Trakt im 1. und 2. Stock im Bereich der aufgestellten Tische vor den Eingängen zur NBT und zum Konferenzzimmer aufhalten. Diese Erlaubnis kann für einzelne Schüler/innen bei Fehlverhalten jederzeit widerrufen werden.

Garderoben

Während der Unterrichtszeit sollten die Überkleider in der Garderobe abgelegt werden. Überkleider, die einen besonderen Wert repräsentieren, sollen nicht in die Schule mitgenommen, Geld und Wertgegenstände dürfen in den Garderoben nicht aufbewahrt werden.

Sofern Schüler/innen von der Schule Schlüssel erhalten haben, sind diese beim Abgang vom GRG 19 / Bi 73 zurückzugeben oder es wären die Kosten für ein neues Schloss zu leisten; Schüler/innen, die ein eigenes Schloss verwenden, müssen dieses beim Abgang von der Schule selbst entfernen.

Haftung

In Einrichtungen, die zur Verwahrung von Gegenständen der Schüler/innen bereitgestellt werden, wie Turngarderoben, Schulgarderoben, in bestimmten Fällen auch Klassenräume (z.B. wenn diese den Schüler/innen zur Aufbewahrung von bestimmten Gegenständen ausdrücklich zur Verfügung gestellt werden), wird für Wertgegenstände, Bargeld, Kreditkarten, Schmuck, höherwertige elektronische Geräte (Handys, Laptops etc.) teure Kleidung etc. keine Haftung übernommen.

Ersatzleistung

Die Einrichtungen und Anlagen der Schule  sind schonend  zu behandeln. Unnötige Verschmutzungen sind zu vermeiden bzw. zu beseitigen. Jede Beschädigung schränkt die der Schulgemeinschaft zur Verfügung stehenden Mittel ein und ist sofort zu melden. Wer Einrichtungen der Schule oder Eigentum von Mitschülern zerstört oder beschädigt, hat Schadenersatz zu leisten.

Mobiltelefone

Mobiltelefone sind von Schüler/innen und Lehrer/innen während des Unterrichts abzuschalten.

Nachmittagsbetreuung

Für die Nachmittagsbetreuung gilt eine eigene Ordnung, die von der Schulleitung und dem Leiter der Nachmittagsbetreuung den jeweiligen Erfordernissen entsprechend gestaltet wird.

Raumwechsel

Bei einem Raumwechsel soll die Klasse, die verlassen wird, durch eine Lehrkraft abgesperrt werden. Bitte die Tische für die Wanderklasse freimachen. Der neue Unterrichtsraum darf erst dann betreten werden, wenn die Stammklasse ihn verlassen hat. Nach Unterrichtsschluss sind die Sessel auf die Tische zu stellen.

Wanderklassen

Für die Wanderklassen gelten folgende Bestimmungen:

  • Die Wanderklassen sind verpflichtet, die Räume, die sie frequentieren, zu schonen. Jede Beschädigung ist der zuständigen Lehrkraft sofort zu melden. Für den Schaden kommen die Verursacher auf.
  • Die Wanderklassen betreten den Unterrichtsraum erst dann, wenn die Stammklasse ihn verlassen hat.
  • Die Lehrsäle (ausgenommen Zeichensäle) dürfen erst nach dem Einläuten der Unterrichtsstunde und in Anwesenheit der Lehrkraft betreten werden.
  • Die vorgeschriebene Raumeinteilung ist unbedingt einzuhalten. Sollte ein Raumwechsel notwendig sein, verständigt der Klassensprecher die Administration.
  • Die Klassensprecher werden über die Raumeinteilung und fallweise Veränderungen informiert und sorgen für die Verständigung der Klasse.

Parkplatz

Schüler/innen, die mit einem Kraftfahrzeug zur Schule kommen, dürfen dieses Fahrzeug auf den vorgesehenen Plätzen abstellen.

Radfahren, Skateboardfahren sowie das Fahren mit Skootern oder ähnlichen Geräten ist im Schulareal verboten. Zu- und Abfahrt sind gestattet. Auf dem Parkplatz ist nur die kürzeste An- bzw. Abfahrt erlaubt. Fahrräder sind in den Fahrradständern abzustellen. An der Hauswand dürfen keine Fahrräder abgestellt werden. Die Schule übernimmt für auf dem Schulgelände abgestellte Fahrzeuge und Fahrräder keinerlei Haftung.

Sportplatz und Rasenflächen

Die Sportanlagen der Schule und die Rasenflächen sind zu schonen. Wer durch den Garten geht, hat die Wege zu benützen. Bei nassem Boden dürfen die Rasenflächen nicht betreten werden.

 

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ANHANG 1: Vorgangsweise bei Verstößen

Verstöße gegen die Schul- und Hausordnung ziehen je nach Schwere und Häufigkeit die in § 8 Abs. 1b der Verordnung betreffend die Schulordnung angeführten Erziehungsmittel nach sich:

  • Aufforderung
  • Zurechtweisung
  • Erteilung von Aufträgen zur nachträglichen Erfüllung versäumter Pflichten
  • Beratendes bzw. belehrendes Gespräch, allenfalls unter Beiziehung der Erziehungsberechtigten
  • Verwarnung

Die genannten Erziehungsmittel können vom Lehrer, vom Klassenvorstand, vom Schulleiter, in besonderen Fällen auch von der Schulbehörde erster Instanz angewendet werden.

Alternativ zu den in den o.a. Verordnung angeführten Erziehungsmitteln können einvernehmlich sinnvolle, in Zusammenhang mit dem Verstoß gegen die Schul- oder Hausordnung stehende Maßnahmen gesetzt werden: Mithilfe bei Reinigungstätigkeiten, soziale Aktivitäten im Rahmen der Klassen- oder Schulgemeinschaft und anderes.

Gemäß § 47 (2) SchUG kann der Schulleiter, wenn es aus erzieherischen Gründen oder zur Aufrechterhaltung der Ordnung notwendig erscheint, einen Schüler / eine Schülerin in eine Parallelklasse versetzen. Wenn mit einer solchen Maßnahme nicht das Auslangen gefunden werden kann, kann die Schulkonferenz die Stellung eines Antrages auf Ausschluss androhen.

Gemäß § 49 (1) in Verbindung mit § 49 (2) und § 49 (3) SchUG ist ein Schüler / eine Schülerin, der seine / ihre Pflichten in schwerwiegender Weise verletzt oder durch sein / ihr Verhalten eine dauernde Gefährdung anderer Schüler hinsichtlich ihrer Sittlichkeit, körperlichen Sicherheit oder ihres Eigentums darstellt, von der Schule auszuschließen.

Anm.: Siehe auch Disziplinarausschuss und Verhaltenspyramide (Anhang 3 und 4)!

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ANHANG 2: Erziehungsvereinbarungen

1. Zuspätkommen

Schüler/innen, die in Unterrichtsstunden zu spät kommen, stören diese Unterrichtsstunden. Die Interaktion zwischen Lehrperson und Klasse wird unterbrochen, die Konzentration gestört, wegen der notwendigen Formalitäten (Frage nach dem Grund, Antwort, Vermerk im Klassenbuch) tritt ein Verlust an Unterrichts- und Übungszeit auf. Somit kann auch der Lernerfolg der Mitschüler/innen beeinträchtigt werden, insbesondere vor Schularbeiten und Tests.

Die Vertreter der Schulpartner haben daher einstimmig beschlossen, dass die Lehrperson der betreffenden Unterrichtsstunde berechtigt sein soll, Schüler/innen, die in eine Unterrichtsstunde zu spät kommen, von derselben auszuschließen. Der Nachweis, dass die Inhalte dieser Unterrichtsstunde nachgeholt wurden, kann seitens der Lehrperson von den Schülern / Schülerinnen verlangt werden.

Die Lehrpersonen sollen diese Maßnahme verantwortungsbewusst handhaben. Sie soll nicht Schüler/innen treffen, die tatsächlich durch Höhere Gewalt (etwa Störungen im öffentlichen Verkehr u.ä.) am pünktlichen Eintreffen in der Schule verhindert waren. Derartige Gründe werden wohl sehr selten geltend gemacht werden können. Auch darf durch den temporären Ausschluss vom Unterricht nicht die Mitwirkung an einer Leistungsfeststellung (Prüfung, Schularbeit, Test) entfallen.

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ANHANG 3: Disziplinarausschuss

Beschluss des SGA vom 5.11.2003

Bei disziplinären Problemen kann gemäß der „Verhaltenspyramide“ des GRG19 vom Schulleiter oder auf Antrag einer Klassenkonferenz ein Disziplinarausschuss einberufen werden. Die Sitzung ist mindestens eine Woche vorher anzukündigen.

Der Disziplinarausschuss soll versuchen, durch Anhören aller Beteiligten den Konflikt zu klären, zu bereinigen und entsprechende Maßnahmen zur „Wiedergutmachung“ zu setzen.

Neben dem betroffenen Schüler / der betroffenen Schülerin haben auch die Erziehungsberechtigten das Recht, an der Sitzung teilzunehmen.

Der Disziplinarausschuss kann auch der Klassenkonferenz oder der Schulkonferenz Maßnahmen vorschlagen. 

Ein Beschluss erfolgt wie bei wichtigen Entscheidungen im SGA mit 2/3 Mehrheit. Kommt es zu keinem Beschluss oder führen die verfügten Maßnahmen nicht zum Erfolg, tritt die Schulkonferenz („Disziplinarkonferenz“) zusammen.

Der Disziplinarausschuss besteht aus

       ·   Schulleiter

       ·    3 Lehrervertreter/innen: Klassenvorstand, Vertrauenslehrer/in des betroffenen Schüler / der betroffenen Schülerin, von den Lehrervertreter/innen im SGA entsandte Person

       ·   3 Elternvertreter/innen: Klassenelternvertreter/in der betroffenen Klasse, eine vom Elternverein entsandte Person, von den Elternvertreter/innen im SGA entsandte Person

       ·   3 Schülervertreter/innen: Schulsprecher/in, Klassensprecher/in der betroffenen Klasse, von den Schülervertreter/innnen im SGA entsandte Person

Der Disziplinarausschuss ist beschlussfähig, wenn aus jeder der drei Gruppen mindestens zwei Personen anwesend sind.

Wenn die zur Teilnahme an der Sitzung berechtigten Personen ihr Recht nicht wahrnehmen, können die jeweiligen SGA – Vertreter/innen weitere Personen entsenden.

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ANHANG 4: Verhaltenspyramide

Beschluss des SGA vom 17.6.2004

Präambel

Wir wollen das Zusammenleben im schulischen Alltag für alle Beteiligten zufrieden stellend gestalten. Ein respektvoller Umgang miteinander ist uns ein besonderes Anliegen.

Um dies zu ermöglichen, bedarf es gewisser Regeln. Die Verhaltenspyramide zeigt exemplarisch und systematisch auf, mit welchen Konsequenzen an unserer Schule bei Regelverstößen zu rechnen ist. Besonders wichtig ist uns aber auch den Schüler/innen die Möglichkeit zu bieten, diese Regelverstöße durch Wiedergutmachung zu bereinigen.

Wenn es Konflikte unter Schüler/innen gibt, dann kann man sich an die Streithelferinnen und Streithelfer („Mediatoren“) wenden. Sie können auch bei der Konfliktlösung helfen. Ist dieser Weg erfolgreich, muss die Verhaltenspyramide nicht angewendet werden.

Bei den in der jeweiligen Stufe vorgesehenen Gesprächen sollen Vereinbarungen getroffen werden, bei deren Nichteinhaltung automatisch eine Zuordnung in die nächste Stufe erfolgt.

Stufe 1

Stören des Unterrichts, Nicht-Befolgen  von Anweisungen, Beleidigungen*, Verbalaggressionen*, Beschmutzung des Eigentums von Mitschüler/innen, Zuspätkommen in den Stunden*, Gebrauch von Handys im Unterricht, etc.

Stufe 2

Beschmutzung von Schulinventar*, Beschädigung des Eigentums von Mitschüler/innen*, unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht; diskriminierende, rassistische, sexistische Äußerungen*; unangebrachtes Verhalten bei Schulveranstaltungen, Rauchen im Schulhaus*,  unerlaubtes Verlassen des Schulgebäudes, etc.
Beim erstmaligen Fälschen einer Unterschrift sollte es zu einem vertraulichen Gespräch zwischen KV und Schüler/in kommen und im Wiederholungsfall auf Stufe 3 eingestuft werden.

Stufe 3

Zündeln*, Nicht-Respektieren der „Hausordnung“ im Quartier bei Schulveranstaltungen, etc., Diebstahl*, grobe Beleidigung von Mitschüler/innen, Beschädigung von Schulinventar*; eigenmächtiges Verlassen der Gruppe bei Schulveranstaltungen, etc.

Stufe 4

grobe Beleidigung von Lehrer/innen oder Personal, alkoholische Getränke im Schulhaus oder bei Schulveranstaltungen*,  körperliche Gewaltanwendung, Mobbing, Vandalenakte, Mitnahme von gefährdenden Gegenständen* etc.

Stufe 5

kontinuierliche Regelverletzungen, schwere Vandalenakte*, Verkauf von gefährdenden Gegenständen in der Schule bzw. deren Verwendung*, schwere körperliche Gewaltanwendung*, Drogenkonsum im Schulhaus oder bei Schulveranstaltungen*, etc.

Stufe 6

sehr schwerwiegende und/oder wiederholte Verstöße bzw. Pflichtverletzungen, wenn alle sonstigen  Maßnahmen und Erziehungsmittel erfolglos bleiben, auf Vorschlag des Disziplinarausschusses, bei Gefährdung von Mitschüler/innen oder anderer an der Schule tätigen Personen gemäß §49

Zusätze:

Klassenbucheintragungen sollten nur als Dokumentation gesehen und je nach Grad des Vergehens extra eingestuft werden.

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* je nach Häufigkeit des Auftretens bzw., wie schwerwiegend der Regelverstoß ist, auch in höhere Stufen einzuordnen.

VERHALTENSPYRAMIDE 

GRG19, BILLROTH 73

         

Stufe 6
DISZIPLINARKONFERENZ

         
       

Stufe 5
DISZIPLINARAUSSCHUSS

       
     

Stufe 4
RÜGE DURCH DIE DIREKTION

     
   

Stufe 3
RÜGE DURCH DEN KV, KV-SCHÜLER/INNEN-ELTERN-GESPRÄCH

   
 

Stufe 2
LEHRER/INNEN-SCHÜLER/INNEN-ELTERN-GESPRÄCH

 

Stufe 1
LEHRER/INNEN-SCHÜLER/INNEN-GESPRÄCH

Ab der Stufe 3 kann von den Schüler/innen auf Wunsch eine Vertrauensperson (Vertrauenslehrer/in oder Schülervertreter/in) beigezogen werden.

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WEGWEISER