Klassen musizieren mit "Baschet-Instrumenten"

   

In der Woche vom 10. bis 17. März 2004 wurde an unserer Schule mit außergewöhnlichen Klangkörpern, die vom Herbert von Karajan Centrum für Wiener AHS leihweise zur Verfügung gestellt werden, musiziert (s. unten stehenden Bericht).

Das Baschet-Instrumentarium (benannt nach ihrem französischen Erbauer Bernard Baschet) besteht aus 14 Klangkörpern, die auf bunte Kunststoff-Resonanzkegel aufgesetzt werden. Die einladende optische Erscheinung und besonders die Vielfalt der mit diesen Instrumenten erzeugbaren Klänge machen das Experimentieren und Komponieren für Groß und Klein spannend und musikalisch wertvoll - auch OberstufenschülerInnen waren eifrig bei der Sache!

Am 12 März 2004 hatten wir eine ganz besondere Musikstunde. Frau Professor Tanzler (unsere Musikprofessorin) hatte für eine bestimmte Zeit Baschet–Instrumente ausgeborgt.

Diese Instrumente bestehen aus ganz alltäglichen Gegenständen, wie zum Beispiel aus Stahlfedern, Gewindestangen und Glasröhrchen. Diese Röhrchen muss man mit Wasser befeuchten und dann mit den Fingern darüber streichen. Durch diese Reibung entsteht ein etwas kratzendes Geräusch, welches in Begleitung einiger anderer Baschet–Instrumente hervorragend klingt. Einige dieser Instrumente haben auch Saiten, denen man durch Zupfen ein interessantes Geräusch entlocken kann. Die Instrumente mit Stahlfedern und Metallleisten werden mit Schlägeln geschlagen. An der Spitze des Schlägelgriffes befindet sich eine Gummieinfassung, die man ausschließlich zum Draufschlagen verwendet. Jedes dieser Instrumente besitzt mindestens einen bunten, trichterförmigen Resonanzkörper.

Mit diesen außergewöhnlichen Instrumenten durften wir in Fünfer-Gruppen ein eigenes Stück „komponieren“. Ich glaube sagen zu können, dass es uns allen großen Spaß gemacht hat.

 Phillip Baumruck - Ebenezer Coker - Nikolaus Lässig (2B)

 

Ansprechpartnerin: Prof. Katharina TANZLER
* m@ilto:tanzler

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