CHORAUSTAUSCH MAINZ / WIEN

Wien: 11. April bis 14. April 2010
Mainz: 21. April bis 24. April 2010

 

Bericht

 

Vom 11. 4. 2010 bis zum 14. 4. 2010 besuchte uns ein Austauschchor aus Mainz aus dem Gymnasium St. Katharinen zu Oppenheim. Unsere Gäste besichtigten Wien und probten gemeinsam mit den Chorifeen einige Lieder, die am 13. 4. im Rahmen eines Konzertes im Veranstaltungssaal unserer Schule aufgeführt wurden. Der Gegenbesuch dauerte vom 21. 4. 2010 bis zum 24. 4. 2010.


Schülerberichte:

Schon letztes Jahr, als Frau Professor Tanzler verkündete, dass es möglicherweise zu einem Choraustausch mit einem Schulchor in Oppenheim (Nähe Mainz) kommen würde, waren wir begeistert von dieser Idee, und wir wurden nicht enttäuscht!

Der Austausch fand im April 2010 tatsächlich statt. Zuerst bekamen wir Besuch aus Deutschland. Mit dem anderen Chor sangen wir auch ein Konzert in der Schule.

Eine Woche später war es so weit. Wir fuhren mit dem Bus nach Worms. Am 21. in der Früh ging es los! Mit unserem Chor, 35 Kinder von 11 bis 17 Jahre, waren unsere Chorleiterin Frau Professor Tanzler, Herr Professor Drabek und Frau Professor Ebermann unterwegs. Aus der planmäßigen Ankunft um 18 Uhr wurde leider nichts, da wir im Stau standen und somit erst zweieinhalb Stunden später als geplant in unserer Jugendherberge ankamen. Dort wurden wir von Frau Gölz, der Chorleiterin des Schulchors des Oppenheimer Gymnasiums zu St. Katharinen, in Empfang genommen. Von den Zimmern aus hatte man einen wunderbaren Ausblick auf den Wormser Dom, den wir am ersten Abend auch noch kurz besichtigten, wenn auch nur von außen. Die meisten waren von der langen Fahrt geschafft und fielen bald ins Bett.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück machten wir uns mit dem Bus auf nach Mainz. Eine ehemalige Lehrerin am Oppenheimer Gymnasium führte uns durch die Stadt und zeigte uns das Rathaus direkt am Main, den Dom und die Stephanskirche mit den Chagallfenstern. In dieser Kirche hörten wir einen Vortrag des Pfarrers, der uns über die Entstehung der schönen blauen Fenster informierte. Da wir ja auf Chorreise waren, nutzten wir sogleich die tolle Akustik und sangen in der Kirche. Weiters besuchten wir das Gutenberg-Museum und sahen, wie die Druckpressen funktionierten.

Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Oppenheim, wo wir die St. Katharinen Kirche besichtigten. Wir bekamen sowohl eine Orgelführung, die für mich persönlich das Interessanteste des Tages war, als auch eine Turmführung vom Küster, der uns zu den Glocken und noch weiter hinauf auf den Turm brachte. Von ganz oben hatte man eine tolle Aussicht über Oppenheim. Anschließend gingen wir noch Eis essen und mussten dann schon in die Schule zurück, da wir am Abend Konzert hatten. Unsere Gastgeber hatten ein Buffet für uns vorbereitet, damit wir uns vor dem Auftritt noch stärken konnten. Das Konzert war länger als das in Wien, da auch das Schulorchester spielte und zwei Klassenchöre sangen. Danach gaben wir „Sunntåg am Land“, einen Jodler und „Posakala Mila Mama“ zum Besten. Dann füllte sich die Bühne weiter und unser Austauschchor stieß zu uns. Gemeinsam sangen wir „Hoya-Ho!“, „Juli“, „Like an Eagle“ und „Time to leave“. Das Finale des Konzerts war „Singing all together“ gesungen von allen, die an diesem Abend aufgetreten waren, insgesamt also etwa 170 Kinder und Jugendliche. Da es schon etwas spät war, mussten wir nach dem Konzert sofort fahren. Etwa einen Kilometer vor unserer Jugendherberge bekam der Bus Probleme mit dem Getriebe, worauf wir ausstiegen und den Rest des Weges zu Fuß gingen.

Am Freitag in der Früh fuhren wir nach Bingen. Dort besichtigten wir das Niederwalddenkmal, auf dem Vater Rhein, der Krieg und der Frieden als Personen dargestellt waren. Ganz oben auf dem großen Gebilde stand Germania. Von dort nahmen wir die Seilbahn hinunter an den Rhein. Die Gegend ähnelte sehr der Wachau. Mit dem Schiff fuhren wir schließlich zwei Stunden bis in die Stadt St. Goar unter der Burg Rheinfels, zu welcher wir mit einer Bimmelbahn gelangten. Ich bin immer noch der Meinung, dass wir zu Fuß schneller gewesen wären! Da sich alle über ihren großen Hunger beklagten, es aber bei der Burg nur ein Touristen-wunderschöner-Panoramablick-verdammt-teuer-Restaurant gab, verhandelte unsere allerliebste Chorleiterin mit der Kellnerin und schließlich bekamen wir Brötchen, wie man dort so schön sagt, um ganze 2,50 €! Nachdem wir gegessen hatten, führte uns eine junge Frau durch die Burg. Sie informierte uns „pipapo über die Katzen-Ellnbogner wie im Geschi-Unterricht“. Im Gewölbekeller sangen wir dann wieder. Der Hall klang toll! Den Rückweg nach St. Goar traten wir dann zu Fuß an und verzichteten auf das schnelle Verkehrsmittel, das uns hinaufgebracht hatte. Während wir die Straßen hinunter spazierten, sangen wir allerlei alte Chorlieder. Das taten wir auch noch, als wir schon in der Stadt waren, was zur Verwunderung einiger Leute führte, die uns wahrscheinlich für Hare krishnas hielten. Egal, wir hatten unseren Spaß! Am Abend bekamen wir in der Mensa der Schule Pizza. Ein Zitat, das ich an dieser Stelle einbauen möchte: Elias: „Ich hab mich beim Konzert gar nicht gehört!“, Lukas: „Singen hilft!“ Das mit dem Aufeinander-Zugehen funktionierte leider nicht so gut wie erhofft. Erst als wir beschlossen etwas zu spielen, mischte sich unser Chor mit dem anderen. Leider mussten wir um acht fahren, genau da, als wir begonnen hatten, uns mit den Oppenheimern zu unterhalten!

Geplant war, am selben Abend noch alles zu packen, damit wir am nächsten Morgen pünktlich aufbrechen konnten. Der erste Teil des Plans funktionierte zwar nicht so gut, doch wir schafften es trotzdem, um acht loszufahren und kamen, anders als auf der Hinfahrt, pünktlich in Wien an.

Begleitet bei unseren Aktivitäten wurden wir übrigens von Familie Vetter. Robert Vetter ist sozusagen der Verantwortliche dafür, dass dieser Austausch zu Stande gekommen ist, da er Frau Professor Tanzler und Frau Gölz miteinander bekannt gemacht hat!

Die ganze Reise hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Wir hatten ein tolles Programm, so dass uns nie langweilig wurde! Zumindest die Idee, den Austausch zu wiederholen besteht. Mal sehen, was das nächste Jahr bringt…

Hannah Rothauer, 7C
 

 


Von Mittwoch, den 21.4., bis Samstag, den 24.4.2010, waren wir, die Chorifeen, zu unserem Gegenbesuch in Deutschland.

Am Mittwoch startete unsere Reise um 8:00 vor der Schule. Mit unzähligen WC-Pausen und Staus auf der Autobahn und der Landstraße kamen wir nach einer 12-stündigen Busfahrt erschöpft in der Wormser Jugendherberge an. Nach dem leckeren Abendessen legten wir uns alle müde aufs Ohr.

Am nächsten Tag fuhren wir um 9:00 ins schöne Mainz. Dort bekamen wir eine super Führung durch die Altstadt. Wir haben u.a. die St. Stefans Kirche und das Gutenberg-Museum besichtigt. Zu Mittag, nach einer kurzen Ess- und Verschnaufpause, ging es ab nach Oppenheim zur Katharinenkirche, wo wir den 54 Meter hohen Glockenturm betreten und an der Orgel spielen durften. Anschließend spazierten wir mit einem Eis durch Oppenheim zum Gymnasium. Dort probten wir kurz mit dem Austauschchor und bekamen von ihnen ein gutes Abendessen. Um 20:00 begann das große „Choraustausch-Konzert“. Dies war sowohl für die Oppenheimer als auch für uns unterhaltsam und erfolgreich. Völlig ausgelaugt machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zurück in die Jugendherberge. Doch kurz vor dem Ziel machte der Bus schlapp und wir mussten den restlichen Weg zu Fuß gehen. Erst um 23:00 waren wir endlich auf unseren Zimmern. Toller, aufregender erster Tag J!

Am zweiten Tag mussten wir schon um 6:30 aufstehen und dann ging es um 8:00 (mit einer kleinen Verspätung) ab nach Bingen. Von dort hatte man einen wunderschönen Ausblick über die Landschaft und den Rhein. Ein Herr hat uns etwas über die dort vorhandende große Statue (die zum Andenken an die siegreiche Erhebung des deutschen Volkes und an die Wiederaufrichtung des deutsch Reiches 1870-1871 gebaut wurde) erzählt. Dann fuhren wir mit einer 2-Sitz-Seilbahn den Berg hinunter nach Rüdesheim und anschließend mit einem Schiff den Rhein entlang. Wir sahen viele Burgen, Kirchen, Dörfer, Weingärten und die Loreley (eine Nixe an der Rheinenge). Nach 2 Stunden kamen wir in St. Goar an und fuhren mit dem Bummelzug zur Burg Rheinfels. Wir bekamen eine Führung durch die Burg und hörten viele interessante Geschichten. Wir krabbelten durch eine von den vielen Sprenggängen, die 80 cm hoch, 50 cm breit und stockdunkel waren. Ein totales Abenteuer J! Danach spazierten wir singend durch St. Goar, wo wir noch Eis schleckten und Karten schrieben. Daraufhin fuhren wir mit dem Bus zum Oppenheimer Gymnasium. Dort aßen wir mit den Schülern Pizza, unterhielten uns und spielten Spiele. Nach der Verabschiedung ging es wieder zurück in die Jugendherberge und wir machten uns noch einen gemütlichen späten Abend.

Am letzten Tag angelangt: viele verschliefen und nach einem stressigen Zusammenpacken und Frühstücken verließen wir um 8:00 Worms. Die Fahrt war lang, jedoch mit einer DVD angenehm. Nach 10 Stunden kamen wir in Wien vor der Schule an, wo uns verschiedene Wege trennten.

Die 2 Tage in Deutschland waren kurz, jedoch unvergesslich schön. Ich bin mir sicher, dass es jedem sehr gut gefallen hat. Es war lustig, abenteuerlich, gemütlich und aufregend. Ich wäre gerne noch länger dort geblieben.

Die Chorifeen würden sich sehr über einen nächsten Austausch im nächsten Schuljahr freuen.

Vielen Dank an unsere engagierten LehrerInnen und vor allem an unsere Chorleiterin Prof. Katharina Tanzler J!!

 

Von Amina 4B(kleiner Teil Miriam und Julia J)
 

 

LINK 1: Begrüßung der Mainzer - LINK 2: Einladung zum Konzert

 

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