Unser zweites Chorwochende
Lilienhof, 12. - 14. 10. 2007
Auch dieses Jahr fuhren
wir wieder auf Chorwochenende auf den Lilienhof, welcher in Lichtenegg
ziemlich abgeschieden von der Zivilisation liegt, was doch auch mal nicht
schlecht ist, weil man dann Ruhe von der Stadt hat und die frische Luft
genießen kann. Wir fuhren am 12. Oktober gegen 12:00 Uhr von der Schule weg.
Bereits auf der Fahrt kam es zu einigen Komplikationen. Wir hatten zwar bei
den ÖBB reserviert, doch unsere Plätze waren leider schon besetzt. Aus dem
Zug ausgestiegen, gingen wir zum Bus, der uns dem Lilienhof noch ein Stück
näher bringen sollte. Das letzte Stück gingen wir zu Fuß. Nachdem wir dann
auf die drei Räume zum Schlafen aufgeteilt waren, hatten wir gleich die
erste Probe. Dieses Jahr besuchen über 50 SchülerInnen aus der 1. bis zur 6.
Klasse die unverbindliche Übung Chorgesang, was es uns ermöglicht 4- bis
5-stimmig zu singen. Zu den Stücken, an denen wir an diesem Wochenende
arbeiteten, gehören zum Beispiel „Ausgerechnet Bananen“, „I Am Special“ und
einige Kirchenlieder, welche wir am Sonntag beim Gottesdienst in der Kirche
in Edlitz-Grimmenstein vortrugen.
Auch dieses Jahr zählten
Singen (irgendwie logisch) und Essen zu unseren Hauptbeschäftigungen. Dies
hat jedoch, vermute ich, keinen sonderlich gestört ;-). Leider war das
Wetter nicht so schön wie letztes Jahr. Es war ziemlich kalt. Doch das
schreckte uns nicht davon ab, in unserer Freizeit draußen spazieren zu gehen
oder in der Wiese zu sitzen, selbst auf die Gefahr hin, nass zu werden. Auch
wenn wir gerade keine Probe hatten, sangen wir. Ob am Abend draußen im
Dunkeln oder in unserem Zimmer, dieses Wochenende stand wirklich ganz im
Zeichen der Musik, was ja auch Sinn und Zweck war. Um ehrlich zu sein, habe
ich keine Ahnung, was unsere „Kleinen“ die ganze Zeit, in der wir keine
Proben hatten, gemacht haben, da wir auf dem großen Gelände genug Platz
hatten, um nicht überall und ständig aufeinander kleben zu müssen. Wir
(Oberstufe) jedoch hatten unseren Spaß beim „Black Jack“ und bei „Stress“.
Die Verlierer bekamen immer etwas ins Gesicht gezeichnet. Da Filzstift nicht
sonderlich gut von der Haut runter geht, sind wir vielleicht auf einigen
Fotos mit seltsamen Bemalungen zu sehen. Die Lehrer, die es ein ganzes
Wochenende mit uns ausgehalten haben, sind übrigens Prof. Lux, Prof.
Kudernatsch und natürlich Prof. Tanzler. Wir sind ihnen sehr dankbar für
dieses wunderbare Chorwochenende. Die drei bekamen auch Unterstützung von
zwei ehemaligen Chorsängerinnen, die letztes Jahr maturiert haben: Ruth
Kendlbacher und Vicky Kittinger. Ihnen fünf haben wir es zu verdanken, dass
wir immer etwas zu essen bekamen und dass es ein unvergessliches, lustiges
Erlebnis wurde.
Doch nun das einzig
Negative: Am Sonntag mussten wir bereits um 6:00 Uhr aufstehen, um
rechtzeitig zu frühstücken, all unsere Sachen zusammen zu packen und uns zu
Fuß auf unseren Weg zum Bus zu machen, der wieder dort wartete, wo er uns
zwei Tage zuvor abgesetzt hatte. Das ganze war etwa um 6:30 Uhr. Es war noch
dunkel und sehr, sehr kalt. Die Tatsache, dass wir alle sehr müde waren,
machte uns alles nicht gerade leichter. Als wir dann im Bus saßen, konnten
wir einen wunderschönen Sonnenaufgang genießen (wenn man die Augen vor
Müdigkeit offen halten konnte). Ich glaube, etwa um 8:00 Uhr begann der
Gottesdienst. In jener Kirche hatten wir auch letztes Jahr unser Können zum
Besten gegeben. Danach gingen wir ins Gasthaus der Eltern von Frau Prof.
Tanzler, wo wir noch eine Jause bekamen, bevor wir endgültig unsere
Rückreise nach Wien antraten. Im Zug hatten wir einen ganzen Großraumwagon
für uns. Auch dort stimmten wir noch einmal die Lieder an, die wir dieses
Wochenende über intensiv geprobt hatten. Das war nun der endgültige
Abschluss eines wunderschönen Wochenendes. Ich hoffe, dass es ein solches
auch nächstes Jahr wieder geben wird!
Hannah Rothauer, 5C
Hier einige Bilder vom Chorwochenende
(chronologisch von unten nach oben):

















































































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