Workshop 4B Ghetto Theresienstadt |
![]() |
|
Als Nachbereitung des Besuchs der Kinderoper "Brundibar" imTheater im Akzent vom 10. 11. 2009 fand in der 4B-Klasse ein Workshop mit dem Zivildiener Tobias Haider statt, der das Ghetto Theresienstadt zum Thema hatte. |
|
Photos von diesem Tag: |
|
|
|
|
|
|
|
Texte: |
| Am Dienstag, den 10.11. 2009 um 12 Uhr sind meine Klasse und ich ins Theater Akzent gefahren und wir haben uns die Vorstellung „Brundibár“ angeschaut. Diese Kinderoper wurde früher in Theresienstadt aufgeführt. Brundibár wurde in Theresienstadt insgesamt 55-mal vorgestellt. Theresienstadt wurde 1939 zum Konzentrationslager, wo 97 000 Juden umgebracht wurden. InhaltDie drei Hauptpersonen heißen Anika, Brundibár und Pepicek. In der Oper geht es darum, dass Anikas und Pepiceks Mutter im Sterben liegt und nur Milch kann sie heilen. Die Kinder wollen Geld verdienen, indem sie auf dem Hauptplatz Musik machen, doch sie bekommen Ärger mit Brundibár. Der Drehorgelspieler fürchtet um seine Einnahmen und versucht die armen Kinder zu vertreiben, doch diese geben nicht so leicht auf. Eine Katze, ein Spatz und ein Hund helfen den Kindern, die zu leise Stimmen haben, um die Drehorgel zu übertonen. Durch die Hilfe der drei Tiere, schaffen sie es am Ende dann doch noch. Mit dem Geld das Anika und Pepicek durch das Singen verdient haben, können sie Milch für ihre Mutter kaufen. Eigene MeinungMir hat es recht gut gefallen, ich finde nur, dass ein bisschen zu wenige Kostüme getragen wurden. Allerdings bin ich der Meinung, dass es sehr mutig von den Kindern ist, sich mit so jungen Jahren auf so eine große Bühne trauen. _________________________________________________ HANDLUNG:Die Kinderoper von Hans Krása handelt von zwei armen Geschwistern, Pepíček und Aninka, die Milch für ihre kranke Mutter besorgen wollen. Da sie kein Geld haben, wollen sie es durch ihren Gesang verdienen. Doch der böse Leierkastenmann Brundibár ist viel lauter als die beiden Geschwister und vertreibt sie vom Marktplatz. Mit der Unterstützung von Tieren und anderen Kindern gelingt es ihnen schließlich Brundibár zu verjagen. Somit können sie auch die nötige Milch für ihre Mutter kaufen. Persönliche Meinung:Persönlich hat mir die Oper eigentlich gefallen. Natürlich kann man nicht von 8 – und 9- Jährigen erwarten, dass sie alles perfekt aufführen werden, dafür finde ich aber, dass sie recht gut gesungen haben. Das Orchester hat auch fantastisch gespielt. Nur die Kostüme könnten etwas ausgefallener sein. Vor allem die Hauptpersonen und die Tiere (Spatz, Katze und Hund) sollten sich von den anderen Schauspielern unterscheiden. Die Oper ist mir auch ein wenig kurz vorgekommen, jedoch finde ich, dass es eine tolle Leistung von den Kindern war, so lange durchzuhalten und auch so gut wie ohne Fehler zu spielen. Toll fand ich auch , dass eine Zeitzeugin mitanwesend war und wir ihr nach der Vorführung ein paar Fragen stellen durften, auch wenn manche von ihnen eher unnötig oder unpassend waren. _________________________________________________ Ghetto TheresienstadtAm Dienstag den 17ten November ist ein junger Mann, Thomas hieß er glaub ich, zu uns gekommen um einen Workshop, über das Ghetto Theresienstadt, mit uns zu machen. Er kommt von einem Gedenkdienst, der über Theresienstadt berichtet. Man kann einen Gedenkdienst machen statt zum Zivildienst zu gehen. Zuerst haben wir ein Brainstorming gemacht, was wir überhaupt über den 2ten Weltkrieg wissen. Es ist nicht so wahnsinnig viel dabei heraus gekommen, das lag aber wahrscheinlich daran, dass sich niemand so richtig getraut hat was zu sagen =).Danach erklärte er uns, was ein Ghetto ist und er erzählte genaueres über Theresienstadt. Ein Ghetto ist ein Stadtviertel wo nur eine Bevölkerungsgruppe wohnt. Das bekannteste Ghetto ist Theresienstadt. Theresienstadt war eigentlich nur ein Durchgangslager, die meisten Leute die dort hingebracht wurden, wurden schon bald weiter transportiert, in ein Vernichtungslager oder in ein Arbeitslager. Dieses Lager war ein sozusagenes „Vorzeigelager“, das heißt immer wenn Besuch von einem wichtigen Offizier angekündigt war, ist alles schön hergerichtet worden, nur die gesunden Menschen durften die Häuser verlassen, um zu zeigen wie gut es den Juden eigentlich geht. Die Bildung in einem Ghetto war ziemlich schlecht beziehungsweise gar nicht Vorhanden, deswegen wurden die Kinder heimlich unterrichtet, da dies untersagt war. In der letzten Hälfte des Unterrichts hat Thomas uns noch einiges über die diversen Lager erzählt, wo sie lagen und wie groß sie waren zum Beispiel. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Lager in der Nähe von uns gab! Was ich sehr gut fand, war, dass der Mann von dem Gedenkdienst uns eine Liste gab, wo alle Gesetzte die für Juden galten, drauf stehen. Dadurch konnte man sich ein gutes Bild der damaligen Zeit machen! Mir hat es generell eigentlich sehr gut gefallen, da uns sehr informative Sachen erzählt wurden und es war auch sehr interessant, aber es war nicht wirklich ein Workshop, ich finde wir (die Klasse) hätte noch ein bisschen mehr zu tun haben können. Miriam Lamport 4B
|
| Ansprechpartnerin: Prof.
Katharina TANZLER * m@ilto:tanzler |